Terpene – vereinfacht gesagt die Duftstoffe des Hanfs

Mit CANNEXOL Gold 15% CBD sowie CANNEXOL Sport 10% CBD bietet cannhelp mittlerweile auch zwei mit Terpenen angereicherte Produkte. Zu diesem Anlass, geben wir hier einen Einblick in das Thema der Terpene generell, sowie deren Vielfalt und deren möglichen Wirkungsmechanismen.

Terpene sind eine Gruppe chemischer Verbindungen die den größten Teil der ätherischen Öle in Pflanzen ausmachen. Viele Terpene haben spezielle Gerüche und Aromen und werden daher in der Kosmetik- und auch der Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Besonders Gewürzpflanzen verfügen über eine Vielzahl von Terpenen. Es gibt auch einige Terpene deren Wirkung medizinische Relevanz aufweisen. Die genauen Wirkmechanismen sind noch nicht vollständig geklärt. Es werden aber jedoch eine direkte und modulierende Wirkungen an Rezeptoren, häufig GABAA Rezeptoren, im gesamten Nervensystem vermutet.

Auch Cannabis Sativa produziert eine Vielzahl an Terpenen. Die charakteristischen Wirkungen von diversen Cannabis Sativa Sorten resultieren neben dem Gehalt an  Cannabinoiden auch aus dem Komplex aus Terpenen. Es gibt so viele verschiedene Terpene in Cannabis Sativa, dass eine künstliche Erzeugung von Cannabis Sativa Aromen, welche die gleiche Wirksamkeit wie jene aus natürlichem Ursprung aufweisen, bisher nur selten gelingt. Dies liegt vor allem daran dass meist nur auf die Terpene getestet werden kann die auch in großen Mengen in Cannabis zu finden sind.

Diese wichtigsten Terpene im Überblick:

Caryophyllen

Caryophyllen kommt neben Cannabis Sativa vorwiegend im Schwarzer Pfeffer, Oregano, in Nelken und Zimt vor. Seine potentielle angstlösende, entzündungs­hemmende und schmerzlindernde Wirkung wird derzeit in Studien untersucht. Beta-Caryophyllen bindet als Agonist (aktiviert) an den CB2-Rezeptor des Immunsystems und wird daher auch als Cannabinoid bezeichnet.

Humulen

Humulen findet sich unter anderem Im Basilikum aber auch in Cannabis Sativa. Es weist ein Krautartiges und Erdiges Aroma auf. Es wurden antibakterielle Wirkungen festgestellt. Weitere entzündungshemmende Effekte werden untersucht.

Limonen

Limonen ist wohl eines der bekanntesten Terpene und sticht durch den für Zitrusfrüchte charakteristischen Geruch  hervor. Limonen werden einen Vielzahl von Wirkungen zugeschrieben. Der angstlösende und stimmungsaufhellende Effekt zählt wohl zu den Bedeutsamsten.

Linalool

Die meisten Menschen kennen den erfrischenden Geruch des Linalools von der Minze. Seine Betäubende und Entzündungshemmende Wirkungen werden traditionell verwendet

Myrcen

Myrcen kommt vorwiegend im Hopfen und im Eukalyptus vor. Das Scharfe aber gleichzeitig erdige Aroma scheint eine Entspannende und daher Schlaffördernde Wirkung zu entfalten. Es gibt auch medizinische Präparate die Myrcen im Komplex aus verschiedenen Pflanzenextrakten beinhalten.

Ocimen

Ocimen wird vor allem im Thymian produziert. Das Terpen mit dem frischen holzigen Aroma hat eine abschwellende, antiseptische und antibakterielle Wirkung.

Pinen

Pinen ist charakteristisch für den Geruch von Nadelhölzern vor allem der der Kiefer aber auch dem Rosmarin.  Seine Entzündungshemmende sowie Bronchienerweiternde Wirkung wird in der Traditionellen Medizin häufig verwendet.

Terpineol 

Terpineol ist nicht mit dem Terpinolen zu verwechseln. Es kommt vorwiegend im Flieder aber auch in medizinisch genutzten Pflanzen wie dem Beifuß vor. Die antibakterielle, beruhigende und schlaffördernde Wirkung findet sich in vielen traditionellen Heilverfahren.

Terpinolen

Terpinolen kommt hingegen im Koriander vor und hat neben Antibakteriellen Wirkungen auch eine Verdauungs-unterstützende Wirkung.